Die GNH konnte 2017 zum neunten Mal in Folge mit einem positiven Ergebnis abschließen

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Der weitere Ausbau der Spitzenmedizin gehört zu den Schwerpunkten der Gesundheit Nordhessen (GNH) in den kommenden Jahren. „Mit unseren spezialisierten Angeboten, beispielsweise der Implantation von Kunstherzen und der Versorgung schwerst herz-/lungenkranker Patienten, leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Versorgung der Region Nordhessen und darüber hinaus“, sagte der GNH-Vorstandsvorsitzende Karsten Honsel heute bei der Vorstellung des Jahresergebnisses 2017 gemeinsam mit Personalvorstand Birgit Dilchert. Die neuen Angebote im Bereich der Maximalversorgung trügen auch ökonomisch Früchte: Die GNH befinde sich trotz der nach wie vor schwierigen Lage im Gesundheitswesen in wirtschaftlich ruhigem Fahrwasser und konnte 2017 zum neunten Mal in Folge mit einem positiven Ergebnis abschließen. Der Gewinn betrug 2,0 Mio. Euro (2016: 2,1 Mio. Euro) – das sind fast 6,2 Mio. Euro besser als geplant. Der Umsatz der GNH stieg um knapp 4 Prozent auf 389,9 Mio. Euro (2016: 375,7 Mio. Euro).

Die GNH hat im Vorjahr ihre Leistungen (Case-Mix) um rund 2,6 Prozent steigern können – nach den Worten Honsels eine „sehr gute Entwicklung, insbesondere vor dem Hintergrund, dass bundesweit viele Krankenhäuser Leistungsrückgänge verzeichnen.“ Die Zahl der stationär behandelten Patientinnen und Patienten ist leicht zurückgegangen auf 72.554 (2016: 73.815). „Dass wir gleichzeitig unsere Leistungen gemessen in Bewertungsrelationen erhöhen konnten, zeigt, dass wir insbesondere die Behandlung der sehr komplexen Fälle im Klinikum ausbauen konnten“, so Honsel. Mit dieser Stärkung der Spitzenmedizin unterstreiche das Klinikum Kassel als einziges Krankenhaus der Maximalversorgung in Nordhessen auch seine überregionale Bedeutung.

 

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